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Zahl der Woche

Zahl der Woche: 60 Prozent

Lieber Video-Besichtigung statt Sammeltermin – nicht nur in Corona-Zeiten

60 Prozent der Deutschen können sich vorstellen, eine Immobilie per Video zu besichtigen

Der Corona-Virus macht auch vor der Immobiliensuche nicht Halt. Die Zeiten von Sammelterminen und Massenbesichtigungen sind passé, auch Einzelbesichtigungen sind nur eingeschränkt möglich. Was ist also die Alternative?

Sechs von zehn Deutschen antworten darauf: Video- oder Online-Besichtigungen. Statt ganz traditionell die Wohnung persönlich zu besichtigen, können sie sich vorstellen, sich von einem Makler oder Anbieter per Videoanruf durch ihre Traumimmobilie führen zu lassen.

Zu diesem Ergebnis kommt ImmoScout24 auf Basis einer repräsentativen Umfrage. 1.003 Personen aus Deutschland im Alter von 18 und 65 Jahren gaben eine Einschätzung, auf welcher Basis sie sich in Zukunft für eine Immobilie entscheiden würden. Dabei finden rund 50 Prozent der Befragten, dass Video-Besichtigungen einen guten ersten Eindruck bieten und sich so leicht eine Vorauswahl treffen lässt.

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Mieten und Kaufen nur nach Video-Besichtigung: 10,5 Prozent sagen ja

10,5 Prozent würden sogar einen Miet- oder Kaufvertrag ganz ohne persönliche Besichtigung vor Ort und auf Grundlage einer Video-Besichtigung abschließen. Bei den unter 30-Jährigen zeigen sich sogar 16 Prozent der Befragten für die Option offen. Bei den über 50-Jährigen nimmt die Bereitschaft dagegen ab: nur 6 Prozent wären so mutig. 13 Prozent der Männer trauen sich zu, sich auf Basis eines Videos für eine Wohnung oder ein Haus zu entscheiden. Bei den Frauen sind es 8 Prozent.

Auf diesen Trend reagieren auch die Makler und Immobilienanbieter. 56 Prozent nutzen bereits digitale Lösungen für Kundentermine und Besichtigungen.   Dr. Thomas Schroeter, Geschäftsführer von ImmoScout24, ist deshalb überzeugt: „Die Krise zeigt, wie wichtig es ist, dass wir Prozesse und Dienstleistungen weiter digitalisieren.“ Was bereits alles digital geht, haben wir hier zusammengestellt.