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Nachhaltigkeit als Interior-Trend

Mit einer achtsamen Einrichtung der eigenen Wohnung kann man die Umwelt schonen.

Ob in Politik oder Medien, im Büro oder privat: Das Thema Nachhaltigkeit ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Wer dazu beitragen will, das Klima zu retten, isst regional und bio, achtet beim Kleiderkauf auf Produktionsbedingungen und schwenkt auf Naturkosmetik um. Doch auch mit einer achtsamen Einrichtung der eigenen Wohnung kann man die Umwelt schonen. So wird Nachhaltigkeit zu einem der Interior Trends 2020.

Große Schritte für einen kleinen ökologischen Fußabdruck

Eine ökologisch und sozial bewusste Einrichtung beginnt bei den Details. Dazu zählt schon der Wechsel zu Ökostrom. Mit Energiesparlampen und der Nutzung von abschaltbaren Mehrfachsteckdosen lassen sich Energie und auch bares Geld sparen. Den Wasserverbrauch kann man durch die Nutzung wassersparender Duschköpfe senken. Wer auf Zimmerpflanzen als Dekoration setzt, verbessert damit das Raumklima, da diese Giftstoffe aus der Atemluft filtern können. Übrigens lassen sich schon sechs Prozent Energie sparen, wenn man das Thermostat um nur einen Grad nach unten stellt. Weitere Tipps für einen ressourcenschonenden Haushalt findet man unter anderem in dem Online-Magazin klimaretter.info.

Nachhaltige Möblierung

Immer mehr Marken und Designer setzen auf umweltfreundliche und sozial gerechte Bedingungen bei Produktion und Vertrieb ihrer Möbel. Labels wie Grüne Erde aus Österreich und allnatura aus Deutschland haben sich der Nachhaltigkeit verschrieben und verbinden diese mit modernem Design und Funktionalität. Aber auch der Kauf von Einrichtungsstücken beim bisherigen Lieblingsdesigner muss nicht zwingend weitreichende Folgen für die Umwelt und ihre Bewohner haben.

Ob das begehrte Sofa oder die schicke neue Kommode gängige Nachhaltigkeitsstandards erfüllen, lässt sich auch durch Siegel wie den Blauen Engel, das FSC-Siegel oder das Siegel von Öko-Control erkennen. Damit ist es jedem einzelnen möglich, die Auswahl seiner Möbel zukünftig verantwortungsbewusst zu treffen. Denn vielleicht war das Holz für das so gut ins Schlafzimmer passende Bett sehr wichtig für seinen Ursprungsort.

Aus Alt mach Neu

Natürlich sollte man nun nicht das nächste Einrichtungshaus ansteuern, um seine bisherigen Möbel durch nachhaltige zu ersetzen. Die fürs Klima beste Variante wäre es, die eigenen Möbel so lang wie möglich zu nutzen. Eine moderne Inneneinrichtung mit umweltverträglichen Standards zu verbinden, erscheint also nicht ganz einfach. Allerdings müssen auch Interior-Enthusiasten mit Sinn für aktuelle Trends nicht automatisch zu Umweltsündern werden. Bevor man zu nagelneuen Möbeln greift, könnte man sich über Alternativen informieren. Mittlerweile gibt es verschiedene Anbieter, die beispielsweise Fronten und Arbeitsflächen passend für die Produkte bekannter Möbelhersteller entwerfen. So führt der Weg zur erschwinglichen Designerküche bei dem Label Reform über alte, aber noch brauchbare Ikea-Möbel.

Soll es aber doch mal etwas Neues sein, könnte man seine alten Einrichtungsgegenstände für soziale Zwecke spenden und so zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Eine weitere Option bieten Flohmärkte oder Online-Marktplätze wie moebelkeller.de. Hier kann man nicht nur selbst nach gebrauchten und dennoch schicken neuen Lieblingsstücken Ausschau halten, sondern auch noch Kapital aus alten „Liebschaften” schlagen.

Wenn Möbel kaputtgehen, kann man sie im Idealfall noch retten, indem man selbst Hand anlegt. Der Wiederverkaufswert eigenständig reparierter Möbel mag niedrig sein, der persönliche Wert steigt dafür umso mehr. Auch zwei linke Hände, die nicht für handwerkliche Experimente gedacht sind, können immerhin dazu genutzt werden, einen Experten zu beauftragen. Den geeigneten Handwerker findet man beispielsweise auf der Online-Plattform MyHammer.

Sollten die Möbel für eine Reparatur zu beschädigt oder so in die Jahre gekommen sein, dass sie nicht mehr zu gebrauchen sind, muss pflichtbewusst entsorgt werden. Der kaputte Kleiderschrank landet also im Sperrmüll und nicht auf der Straße. Vieles lässt sich auch noch recyceln.

Nachhaltige Wohnungssuche

Wer umweltfreundlich wohnen möchte, kann schon bei der Suche nach einem Zuhause damit anfangen. Hervorragend eignet sich dazu ein digitaler Service, wie ihn EverEstate anbietet. Dabei können Interessenten potenzielle Wohnungen bereits online in virtuellen 3D-Touren besichtigen, um sich einen ersten Eindruck zu verschaffen. Damit werden unnötige Anreisen vermieden, falls eine Wohnung doch nicht den eigenen Erwartungen entspricht. Einige der angebotenen Wohnungen lassen sich in der Folge dank eines Smart-Lock-Systems selbstständig besichtigen, ohne dass sich ein Immobilienberater auf den Weg machen müsste. Ganz gleich, ob mit oder ohne Smart-Lock-System: Wenn den Interessenten eine Wohnung gefällt, steht ihnen in jedem Fall ein Immobilienberater persönlich mit Rat und Tat zur Seite.

Ein Trend, der bleibt

Trotz der sich stets ändernden Interior-Trends sollte das Bewusstsein für Nachhaltigkeit auch beim Wohnen erhalten bleiben, um dem Klimawandel und seinen Folgen entgegenzuwirken. Mit Blick auf die Zukunft ist es also wichtig, die Umwelt und ihre Bewohner genauso schonend und gewissenhaft zu behandeln wie die eigenen vier Wände.