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Immobilienverkauf: In Eigenregie oder mit Makler?

Splitregelung bei der Maklerprovision: Welche Vorteile bietet ein Makler?

Bislang gab es keine gesetzliche Regelung, wer bei einem Immobilienverkauf die Maklerkosten übernimmt. Je nach Bundesland teilten sich Käufer:innen und Verkäufer:innen die Provision oder eine der Parteien trug sie alleine. In Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg und Hessen war das meist die Käufer-Partei. Im Mai 2020 verabschiedete der Bundestag ein Gesetz, welches die Teilung der Maklerkosten beim Verkauf von Wohnimmobilien nun erstmals gesetzlich regelt. Seit Verkündung im Bundesgesetzblatt läuft eine Übergangszeit von sechs Monaten. Am 23. Dezember 2020 tritt das neue Gesetz in Kraft. Die Eckpunkte und die Historie des Gesetzes finden Sie hier im Überblick.

Meinungsumfragen zeigen: Makler bleibt weiterhin wichtiger Partner für den Immobilienverkauf

ImmoScout24 befragte mehr als 1.000 Nutzer:innen, ob sich ihr Verkaufsvorhaben durch die Teilung der Maklerprovision ändert. 51 Prozent verneinten dies. Nach einer repräsentativen Studie des Meinungsforschungsinstituts Innofact im Auftrag von ImmoScout24 wollen 42 Prozent der befragten Eigentümer:innen  in den nächsten drei Jahren mit Makler:innen verkaufen. Konkret heißt das: Vier von zehn Befragten wollen definitiv bzw. wahrscheinlich mit Makler verkaufen. 39 Prozent sind noch unentschlossen und tendieren dazu, eher ohne Makler zu verkaufen.

Ein Immobilienprofi erspart im Verkaufsprozess viel Aufwand und Zeit. Er bewertet das Verkaufsobjekt, stellt alle erforderlichen Dokumente zusammen, führt Besichtigungen durch und wählt passende Interessenten aus. 56 Prozent der verkaufswilligen Eigentümer:innen schätzen diesen Leistungsumfang. Jeder Zweite sieht zudem einen schnelleren Verkauf als Vorteil.

Service und Professionalität geben den Ausschlag

46 Prozent der befragten Eigentümer:innen schätzen weiterhin die Qualifizierung und das fundierte Fach- und Branchenwissen von Makler:innen. Hierüber verfügen Eigentümer:innen als Privatpersonen in der Regel nicht. Vier von zehn Eigentümer:innen gestehen dem Immobilienprofi realistischere Wertermittlungen zu und erwarten dadurch einen besseren Verkaufspreis​. 35 Prozent der Befragten finden professionell aufbereitete Exposés und die bessere Ansprache von Kaufinteressenten vorteilhaft. ​

Auf diese Services wollen viele Immobilieneigentümer:innen auch in Zukunft nicht verzichten. Für einen Großteil der verkaufswilligen Eigentümer:innen bleiben Makler:innen ein geschätzter Partner bei ihrem Verkaufsvorhaben. Ihre Vermittlerrolle zwischen der Käufer- und der Verkäuferseite wird durch das neue Gesetz sogar noch gestärkt.

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